東京ではじめてさんぽしました。
Zuerst müssen wir euch noch unsere beiden Wegbegleiter vorstellen.
Hier sind Nadi-san und Kurisu-san. Beide möchten ihre Gesichter vorerst noch geheim halten.


Im Hotel hatten wir unseren ersten Japan-Moment. Das Zimmer war so groß, dass gerade ein Bett hineinpasste, dazu eine Toilette mit beheizter Brille. „Soso“, dachten wir, machten uns kurz frisch und beschlossen, unseren ersten Spaziergang durch Asakusa bzw. Tokio zu machen.
In unmittelbarer Nähe befindet sich der Sensō-ji, der schon eine beeindruckende Größe hat. Natürlich sind wir hier nicht allein, sodass wir es am nächsten Morgen noch einmal versuchen werden, ihn besser einzufangen.

Weiter ging es dann zu unserem ersten Restaurant. Schlussendlich sind wir im Daia Rock Kobe Beef gelandet. Natürlich gab es hier angeblich das beste Rind überhaupt in Japan. Noch stand das aber nicht auf dem Plan – zunächst hieß es erst einmal: mit Stäbchen essen und bloß nicht auffallen.
Kann uns bitte jemand erklären, warum uns direkt eine Gabel angeboten wurde?! Wir haben dankend abgelehnt und das mit unserem ersten Tag in Japan begründet.
Zum Abschluss gab es dann noch einen kleinen Origami-Kurs – und der ist uns tatsächlich deutlich besser gelungen.



Nachdem der Hunger gestillt war, ging es mit der Bahn nach Akihabara, dem Stadtteil von Tokio, in dem sich gefühlt alles um Technik dreht. Es ist schon beeindruckend, wenn man ein Kaufhaus betritt und dort unzählige Etagen voller Technik vorfindet. Dagegen ist MediaMarkt wirklich nichts.
Was natürlich nicht unerwähnt bleiben darf, sind die unzähligen Spielhallen. Also keine Spielhallen, in denen man Roulette oder Black Jack spielen kann. Nein, hier gibt es unendlich viele Greifarmautomaten, gefüllt mit Monchichis, Super Mario oder Yoshi. Daneben stehen eine Vielzahl an Arcade-Automaten à la Pac-Man. Perfekt, um sich wachzuh….
… morgen gibt es mehr. Unsere Augen können wir nicht mehr länger offen halten.
Eins wollen wir trotzdem noch erklären: Schwanken – ja, das ist hier so eine Sache. Nicht nur wir schwanken ständig zwischen warm und kalt. Die Bahnen sind teilweise eisig klimatisiert, während es draußen in Japan schon angenehm sommerlich warm ist.
Was aber noch kurioser ist: Auch die Häuser scheinen zu schwanken – und nein, nicht wegen eines Erdbebens. Da viele Gebäude in Japan erdbebensicher gebaut sind und über eine Art Dämpfung beziehungsweise flexible Konstruktion verfügen, kann tatsächlich der Eindruck entstehen, dass sich Häuser minimal bewegen. Schon irgendwie verrückt.
Aber auch die Spielhallen ließen uns schwanken. Und zwar zwischen Ungläubigkeit und Faszination. Erwachsene Menschen werfen eine Münze nach der anderen ein, um eine Figur zu erhaschen. Sie wirken aber sehr glücklich… warum also nicht.
