Manekineko und das Glück. Winkekatze.

みなさん、こんにちは。
ねこ は かわいくて しろい です。
てんき は はれていて、あたたかい です。

Heute ging es zum Manekineko-Tempel, dem Gotokuji Temple. Der Weg dorthin ließ uns schon erahnen, was uns dort erwarten würde.

In Japan gelten Katzen als Glücksbringer. Dabei spielt sogar die Farbe eine Rolle – je nachdem, welche Art von Glück man braucht. Und auch die Pfote, mit der gewunken wird, hat eine eigene Bedeutung. Der Tempel gilt als Ursprung der Glückskatzen-Legende. Ein Samurai soll während eines Gewitters von einer Katze in einen Tempel gewunken worden sein. Kurz nachdem er sich dorthin bewegte, schlug ein Blitz genau dort ein, wo er vorher stand. Seitdem gilt die, auch bei uns bekannte, winkende Katze als Glücks- und Schutzsymbol.

Am Eingang des Tempels wurden wir von der ersten Manekineko begrüßt.

Wenn man jetzt denkt, mehr kommt nicht, der irrt. Brav stellten wir uns in der Schlange an und hofften, eine der begehrten Manekineko zu bekommen. Die sind nämlich oft ziemlich schnell ausverkauft.

Leider haben wir erst deutlich später festgestellt, dass wir in der Instagram-Schlange standen. Fein. Die bereits platzierten Katzen mit den kleinen und großen Wünschen wollten wir dennoch in Bildern festhalten.

Am Ende konnten wir dann tatsächlich noch unsere eigene Manekineko mitnehmen, bevor direkt hinter uns die Türen geschlossen wurden. Punkt 12 Uhr ist schließlich Mittagspause.

Den Tag ließen wir nach unserem Besuch bei den Katzen etwas ruhiger ausklingen. Nachmittags streiften wir noch ein wenig durch ein Technikviertel von Tokio.

Eine Doppelreihe von Gachapon. In Deutschland auch als Kaugummiautomat gennannt, nur halt ohne Kaugummies.

Ganz in der Nähe liegt außerdem das berühmte Viertel Jimbocho. Überall Bücherläden, kleine Cafés und Regale voller Manga – für Leseratten vermutlich das reinste Paradies. Vorausgesetzt natürlich, man versteht Japanisch.

Trotzdem mussten wir hier einfach stöbern und haben uns direkt unser erstes Manga in einfacher japanischer Sprache gekauft.

Abends ging es dann in unsere erste Sushi-Bar. Ok, sie war vielleicht nicht ganz authentisch, dafür aber komplett digital. Bestellt wurde über ein Tablet und bezahlt an der Selbstscannerkasse. Das Sushi kam natürlich per Laufband. Tokio halt.

Es war auf jeden Fall die perfekte Gelegenheit, um mit Stäbchen essen zu üben. Und tatsächlich: Es ist uns geglückt. Die Stäbchen sind für uns inzwischen kein Endgegner mehr.

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