Hiroshima. Stadt des Friedens.

みなさん、こんにちは。
私たちは いま ひろしま に います。
いままでで、日本 で いちばん きれいな まち です。

Nachmittags kamen wir in Hiroshima an und konnten gleich unser Zimmer beziehen. Der Ausblick verschlug uns ganz schön die Sprache.

Nach unseren vielen Spaziergängen durch die Gärten Japans beschlossen wir erst einmal, den Ausblick aus unserem Zimmer zu genießen und den Abend zu planen. Hiroshima ist schließlich nicht irgendeine Stadt, sondern eine Stadt mit einer besonders tragischen Geschichte.

Als es langsam zu dämmern begann, entschieden wir uns für einen Spaziergang durch den Hiroshima Peace Memorial Park. Gerade bei Abendstimmung soll der Park eine ganz besondere Wirkung entfalten – und genau das hat er auch geschafft. Sofort wurden wir von der Atmosphäre dieses Ortes in den Bann gezogen.

Besonders der Hiroshima Victims Memorial Cenotaph, der Gedenkstein für die Seelen der Opfer, hat uns emotional sehr bewegt.

Wir finden es schwer nachvollziehbar, wie man an solchen Orten Selfies machen kann, nur um sich selbst in Szene zu setzen. Dafür ist dieser Ort aus unserer Sicht einfach nicht gemacht.

Besonders berührt haben uns die Japaner im Hiroshima Peace Memorial Park, denen die Trauer förmlich ins Gesicht geschrieben stand. Genau das macht diesen Park so besonders. Aus unserer Sicht schafft er es, die richtigen Emotionen zu vermitteln und zum Nachdenken anzuregen.

Das heutige Hiroshima hat sich jedoch aus dieser Tragödie heraus entwickelt und gehört für uns inzwischen zu den schönsten Großstädten Japans. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Inseln und Flussarme – passend dazu bedeutet Hiroshima übersetzt so viel wie „große Insel“.

In der ganzen Stadt findet man außerdem viele Grünflächen und unzählige Bäume. Dadurch wirkt Hiroshima trotz seiner Größe erstaunlich ruhig und lebenswert.

Direkt vor der Stadt liegt außerdem die Insel Miyajima – ein Ort mit ganz besonderem Charme und erstaunlich vielen Rehen.

Auch Nadi-san und Kurisu-san waren natürlich wieder mit dabei und haben dabei ganz eigene Blickwinkel eingefangen.

Nach einem kleinen Spaziergang auf Miyajima ging es wieder zurück in unser Hotel.

Es war unser letzter Abend in einer Großstadt, denn nun zieht es uns hinaus ins ländliche Japan – abseits der Shinkansen-Strecken und des Massentourismus.

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