Onsen. Tunnel. Natur.

みなさん、こんにちは。
とよおか から くまの まで 行きました。トンネル は たくさん ありましたが、山 と うみ の けしき は とても きれいでした。

Von Tottori fuhren wir entlang der Küste nach Kinosaki Onsen. Dort hatten wir eine weitere Nacht in einem Ryokan gebucht. Auch an diesem Tag sollten wir wieder erfahren, was es bedeutet, ein „Japanese Style Room“ zu buchen.

Kinosaki Onsen ist ein Ort, der komplett auf Onsen ausgerichtet ist. Neben den vielen öffentlichen Badehäusern gibt es auch zahlreiche kleine Geschäfte, die typisch japanische Waren verkaufen.

So mussten wir natürlich unbedingt in den Teeladen und in den Laden, der ausschließlich Essstäbchen verkauft. Die Stäbchen kann man dort selbstverständlich auch gravieren lassen.

Im Fluss schwimmen natürlich auch Koi-Karpfen.

Unser Ryokan war diesmal typisch Japanisch. Sowohl das Zimmer, wie auch das Essen.

Wir fragen uns, wo die Betten sind.
Da sind sie. Wahrend des Abendessens wurde aus unserem Wonzimmer, ein Schlafzimmer.
Wofür wohl der Spalter ist?

Am nächsten Tag, ging es fischig beim Frühstück weiter.

In diesem Ryokan waren wir auch im Onsen. Mit rund 42 Grad waren die Becken ordentlich warm, sodass wir es nie viel länger als zehn Minuten darin ausgehalten haben. Entspannen konnte man trotzdem wunderbar – und die Haut fühlte sich danach gleich ein paar Jahre jünger an.

Am nächsten Morgen ging es auch schon direkt weiter. Unsere bislang längste Etappe lag vor uns. Für die knapp 370 Kilometer benötigten wir mehr als fünf Stunden. Deshalb machten wir die Fahrt selbst zum Ziel.

Unser erster Stopp führte uns zum Amanohashidate. Dabei handelt es sich um eine schmale Landbrücke, die von einem wunderschönen Kiefernwald gesäumt wird.

Weiß vielleicht jemand, warum ich durch meine Beine schaue? Nein, die Hose ist nicht gerissen! *

Auf unserem weiteren Weg passierten wir unzählige Tunnel – von wenigen hundert Metern bis hin zu vier Kilometern Länge. Dazwischen zogen immer wieder wunderschöne Landschaften an uns vorbei. Sogar einen letzten Blick auf Kyoto konnten wir noch erhaschen, da unsere Route die Stadt im Süden noch einmal streifte.

Ein Wesen von kleiner bis mittlerer Größe ohne ein besonders erschreckendes Äußeres nennt man „Getüm“. In diesem Fall ist wohl laut untenstehender Beschreibung ein Mader gemeint.

Kurz vor unserem Ziel, machten wir noch einen kleinen Umweg zum Ise-Jingū. Das ist der Schrein in Japan.

Der Ise-Jingū war für uns weit mehr als nur ein weiterer Schrein auf unserer Reise. Schon beim Betreten des weitläufigen Waldgebietes entsteht eine besondere Atmosphäre, die man nur schwer in Worte fassen kann. Die schlichten Holzgebäude, die mächtigen Bäume und die spürbare Ruhe machen diesen Ort einzigartig. Wer verstehen möchte, warum Tradition und Spiritualität bis heute eine so wichtige Rolle in Japan spielen, findet hier einen der eindrucksvollsten Orte des Landes.

Der Weg zum Schrein, Bilder vom Schrein durften wir nicht machen.
Der Ort Ise.

Die Autofahrt war doch sehr anstrengend. Bei 70 km/h erlaubter Geschwindigkeit, engen Straßen und Tunnel an Tunnel ist die Reise mit dem Auto herausfordernd, aber dennoch lohnt es sich. Wir können es kaum erwarten, die nächste Region zu erkunden.

* Einer alten Tradition zufolge betrachtet man die Landzunge kopfüber durch die Beine, weil sie dann wie eine Brücke wirkt, die Himmel und Erde miteinander verbindet – daher auch der Name „Amanohashidate“, die „Brücke zum Himmel“.

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