みなさん、こんにちは。
私たちは たくさん の おてら を 見ました。
京都 は 東京 より きれいです。でも、ここ は 人 が とても たくさん います。
Wenn man sich schon den Ginkaku-ji, also den Silbernen Tempel, anschaut, dann muss man natürlich auch zum Kinkaku-ji, dem Goldenen Tempel.
Und ja – das Gold ist schon ziemlich beeindruckend. Genauso beeindruckend sind allerdings auch die Menschenmassen, die hier über den Einbahnweg einmal komplett durchgeschleust werden. Es sollten definitiv nicht die letzten Menschenmassen gewesen sein, die uns in Kyoto begleiten würden.
Aktuell sind nämlich viele japanische Schulen auf Klassenfahrt unterwegs. Das konnten wir bei unserer Planung leider nicht wirklich berücksichtigen.




Nach dem Tubel am Tempel, haben wir beschlossen, den Philosophenweg ein wenig entlang zu spazieren.
Der Weg ist ungefähr 2 Kilometer lang und verläuft entlang eines kleinen Kanals im Osten von Kyoto — zwischen dem Bereich des Ginkaku-ji (Silberner Tempel) und der Gegend um Nanzen-ji.
Seinen Namen bekam er durch den Philosophen Nishida Kitarō. Der soll dort jeden Tag entlanggelaufen sein und dabei nachgedacht haben. Also haben wir das auch und haben unsere ersten Erkenntnisse aus Japan zusammengetragen.


Nachmittags haben wir uns noch an einen weiteren beeindruckenden Tempel in Kyoto gewagt: den Kiyomizu-dera.
Der Tempel hat nicht nur eine spektakuläre Lage am Hang, sondern auch eine ziemlich interessante Bauweise. Die große Plattform scheint nämlich fast nur auf riesigen Holzstelzen zu stehen. Schon verrückt, wenn man bedenkt, dass diese Konstruktion seit Jahrhunderten hält.





Am nächsten Tag wagten wir uns an eines der größten Highlights unserer Reise: die berühmten Tausend Torii am Fushimi Inari Taisha.
Uns war zwar bewusst, dass dort viele Menschen unterwegs sein würden, trotzdem war es interessant zu sehen, wie beliebt dieser besondere Ort ist. Eigentlich steht er für innere Ruhe, Besinnung und Demut – und genau deshalb hatten wir gehofft, die Atmosphäre etwas intensiver genießen zu können.
Wir kämpften uns bis zu den ersten Torii vor, entschieden dann aber, das Ganze erst einmal abzubrechen. Uns fehlte noch etwas die Kraft und die Menschenmassen waren an diesem Tag einfach enorm. Beeindruckend waren die endlosen roten Torii trotzdem.





Auf dem Rückweg zum Hotel legten wir noch eine kleine Shoppingrunde ein. In Japan gibt es einfach unglaublich viele interessante Läden – endlich mal Dinge, die man bei uns in Europa nicht an jeder Ecke findet.
Und gefühlt gibt es hier überall ein Musashi Japan. Die Messerläden sind schon ziemlich beeindruckend. Gucken darf man ja mal.
Abends gab es dann endlich das langersehnte Beef. Der Laden hatte sogar bereits einige Auszeichnungen bekommen – da konnte man vermutlich nicht viel falsch machen.
Kobe Beef stammt ausschließlich von Tajima-Rindern aus der Präfektur Hyōgo rund um die Stadt Kobe. Die Tiere müssen extrem strenge Kriterien erfüllen.
Das Besondere ist die berühmte Marmorierung:
Diese feinen Fettadern schmelzen bei niedriger Temperatur fast weg. Dadurch wirkt das Fleisch unfassbar weich, buttrig und intensiv. Für viele Europäer ist das beim ersten Mal fast irritierend, weil es deutlich fetter ist als ein klassisches deutsches Steak.


Von Kyoto verabschieden wir uns nun langsam. Unsere Reise führt uns weiter Richtung Himeji und Hiroshima – und danach weiter ins Landesinnere, abseits der großen Touristenpfade.
Unseren ZEN haben wir bislang noch nicht gefunden. Wahrscheinlich werden wir ihn aber auch kaum in Metropolen wie Tokyo und Kyoto finden.
