Auf nach Kyoto.

みなさん、こんにちは。
今日、私たちは しんかんせん に のりました。とても はやかったです。
すぐに 京都 につきました。

Unsere Reise bringt uns nun weiter Richtung Westen. Es geht nach Kyoto.

Gegen Mittag fahren wir mit dem Hida Limited Express von Takayama nach Nagoya. Die Strecke gilt als eine der schönsten Zugstrecken Japans.

Schon wirklich schön anzuschauen – und perfekt, um die Seele einfach mal baumeln zu lassen. Die schneebedeckten Alpen hatten sich allerdings leider auf der anderen Seite versteckt.

Nach gut zweieinhalb Stunden kamen wir in Nagoya an. Zeit für unseren zweiten Shinkansen. Der Unterschied zum ersten: der Name Nozomi – eine andere Baureihe der Superexpresszüge. Und der Nozomi hat wirklich eine verdammt lange Nase.

Auch bei der Geschwindigkeit merkte man den Unterschied sofort. Waren wir bei der ersten Fahrt schon beeindruckt, ging es diesmal noch einmal rund 50 km/h schneller voran. Die 300 km/h haben wir dabei schon leicht angekratzt.

Nach gut 30 Minuten hatten wir auch schon die knapp 150 Kilometer lange Strecke von Nagoya nach Kyoto absolviert. Die Frisur hält.

Kyoto hat uns nicht nur mit Menschenmassen erschlagen, sondern auch mit den Temperaturen. Aktuell herrschen hier schon fast hochsommerliche Bedingungen. Dazu kommt ständig der Wechsel zwischen heiß draußen und eiskalt drinnen dank der Klimaanlagen – und genau das macht uns gerade ziemlich zu schaffen.

Unsere geplanten Kyoto-Ausflüge werden wir deshalb wohl nur mit stark angezogener Handbremse angehen können. Zum Glück haben wir genug Zeit.

Unser erster Ausflug am nächsten Tag führt uns erst einmal in den Bambuswald.

Direkt am Bambuswald ist der Tempel Tenryu-ji.

Das Schöne an den Touri-Ecken und Instagram-Spots ist: Wer ein kleines Stück weitergeht, bekommt manchmal einen Bonus-Pfad. Fast wie in einem echten japanischen Arcade-Spiel.

Während noch alle damit beschäftigt waren, sich im Bambuswald gegenseitig zu fotografieren, entdeckten wir einen unscheinbaren Weg zu einem versteckten Garten. Viele gehen dort offenbar gar nicht erst hin. Wir waren neugierig genug und gingen einfach durch das Tor und sollten belohnt werden. Im Okochi Sanso Garten haben wir zum ersten Mal unser Japan Gefühl der inneren Ruhe gefunden.

Zum Nachmittag zieht es uns noch zum Ginkaku-Ji. Auf dem Weg dahin mussten wir feststellen, dass nicht nur Hunde im Kinderwagen transportiert werden.

Hier nun aber der Ginkakujicho-Ji (Silbertempel).

Ohne Worte!

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